Kredite in der Wirtschaftskrise

Viele Verbraucher werden sich schon gewundert haben, seit Oktober des letzten Jahres hat die EZB die Leitzinsen insgesamt um nun auf 1,25 Prozent gesenkt. Das bedeutet, die Banken können sich für diesen geringen Zinssatz Geld beschaffen. Früher als das System noch richtig funktionierte, führten Zinssenkungen der EZB dazu, dass auch die Zinsen für Verbraucherkredite gesunken sind, dass die Zinsen für den Dispo gesunken sind und es natürlich auch weniger Zinsen für die Ersparnisse gab.

Die letzten Zinssenkungen der EZB sind an den Verbrauchern, bis auf dass ihre Ersparnisse geringer verzinst werden, nahezu vollständig vorbeigegangen. Die Kreditzinsen sind kaum gesunken, der Dispo ist so teuer wie zuvor und die Richtlinien für die Vergabe von Krediten wurden zudem auch noch deutlich verschärft. Das ist natürlich keine Basis dafür, dass der Konsum im Inland angekurbelt wird und auch mit dazu beitragen kann die Wirtschaftskrise zu überwinden.

Fazit für den Verbraucher in der Krise: Die Ersparnisse werfen bei Weitem nicht mehr so viel an Zinsen ab, das Wertpapierdepot hat große Verluste ertragen müssen, der Dispositionskredit kostet bei Inanspruchnahme immer noch mehr als 10 Prozent und auch die Zinsen für Verbraucherkredite sind zu teuer. Dazu kommt noch, dass viele Verbraucher ihren Job in Gefahr sehen und die Kauflaune der Leute sich ohnehin in Grenzen hält.