Konsumentenkredite: Kostenvorteile durch Standardisierung

Der Konsumentenkredit ist ein Ratenkredit, der auch als Privatdarlehen, Anschaffungskredit oder Allzweckdarlehen bezeichnet wird. Er gehört damit zu der Gruppe der standardisierten Bankprodukte. Diese Art von Kredit richtet sich an private Haushalte, besonders an die Empfänger von Lohn oder Gehalt, da dieses für die Banken die Sicherheit darstellt.

Grundsätzlich sind Kreditverträge in der Schriftform abzuschließen und müssen folgende Inhalte haben. Der Nettokreditbetrag, den Gesamtbetrag aller vom Kreditnehmer zu entrichtenden Raten, die Art und Weise der Tilgung, den Zinssatz und alle sonstigen Kosten wie die Bearbeitungsgebühren sowie die Kosten einer eventuellen Restschuldversicherung und die zu bestellenden Kreditsicherheiten.

Der Konsumentenkredit wird über eine kurze oder mittelfristige Laufzeit abgeschlossen und dem Kreditnehmer in einem Betrag ausgezahlt. Dieser zahlt den Konsumentenkredit dann in Form von gleichbleibenden monatlichen Raten nach einem festgelegten Tilgungsplan an die Bank zurück.

Aufgrund dessen, dass diese Konsumentenkredite mittlerweile standardisiert sind, lassen sie sich rationell und schnell bearbeiten und können relativ kostengünstig angeboten werden. Die Verträge werden auf normierten Vordrucken bearbeitet und erfasst. Die Banken passen den Kredit letztlich nur hinsichtlich der Laufzeit und des Kreditbetrages an die Wünsche der Kunden an, wobei natürlich immer die Bonität des Kreditnehmers ausschlaggebend ist.

Gerade dieses standardisierte Verfahren macht es den Banken möglich, die Konsumentenkredite online über das Internet anzubieten und abzuwickeln.