Kreditablösung durch Umschuldung

Viele Verbraucher stehen irgendwann vor dem Problem, dass sie mehrere Kredite aufgenommen haben, die zu verschiedenen Terminen getilgt werden müssen. Das ist erstens unübersichtlich und kann zweitens auch teuer sein, wenn vor Kreditaufnahme kein entsprechender Kreditvergleich stattgefunden hat.

Dieses Problem lässt sich durch eine Umschuldung ganz einfach lösen. Dazu müssen sich die Verbraucher nur einen Überblick über alle bestehenden Verbindlichkeiten beschaffen und Kontakt mit den Banken aufnehmen, um sich nach der Ablösesumme und den Kündigungsfristen zu erkundigen. In den meisten Fällen ist nach einer Kreditlaufzeit von sechs Monaten eine Kündigung problemlos möglich. Sobald der Verbraucher die Ablösebeträge zu den einzelnen Krediten kennt, kann er diese zusammenfassen und weiß dann, wie hoch der neue Kredit sein muss, damit alle bestehenden Verpflichtungen abgelöst werden können.

Im Anschluss geht es darum, über einen Kreditvergleich eine Bank zu finden, die einen Kredit in der gewünschten Höhe zu bestmöglichen Konditionen vergibt. Dabei gibt es unter den Banken einige, die sich auf die Umschuldung direkt spezialisiert haben und ihrem Kunden dann alle Formalitäten, die im Zusammenhang mit der Ablösung stehen, abnehmen. Dazu muss nur eine Ablösevollmacht erteilt werden. In diesen Fällen wird der Kredit den Kunden nicht direkt ausgezahlt, sondern gleich für die Ablösung der Vorverpflichtungen verwendet. Ist der neue Kredit zu günstigen Konditionen mit einer passenden Laufzeit abgeschlossen, muss der Kreditnehmer in der Folgezeit nur noch eine Rate zahlen.