Versteckte Kosten bei Ratenkrediten finden

Kreditangebote finden Verbraucher heute fast wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Immer mehr Anbieter, darunter Banken, Direktinstitute und Kreditvermittler, bieten ihre Ratenkredite, um hiermit entweder bestehende Kreditverpflichtungen abzulösen oder aber sich Wünsche zu erfüllen.

Viele Verbraucher achten dabei allein auf die zu zahlende Kreditrate. Ist sie niedrig, wird der Kredit abgeschlossen. Deutlich wichtiger als die Kreditrate ist jedoch der tatsächlich zu zahlende Zins, der im effektiven Jahreszins verdeutlicht wird. Aus ihm können Kreditnehmer erkennen, ob ein Kredit wirklich günstig ist oder ob in einer geringen Rate ggf. hohe Gebühren verschleiert werden.

Eine Kreditrate kann nämlich durch die Verlängerung der Laufzeit auf bis zu 120 Monate deutlich unter 50 Euro liegen, die Gesamtkosten für diesen Kredit betragen hierbei aber oft das Doppelte der ursprünglichen Kreditsumme. Um den effektiven Jahreszins eines Kreditangebots zu kennen, ist ein ausführliches Kreditangebot notwendig. Heute sind alle Kreditgeber verpflichtet, diesen Zins anzugeben. Sofern er fehlt, können Kreditnehmer auf diese Angabe bestehen, denn nur so sind Kredite auch vergleichbar.

Neben hohen Zinsen „verstecken“ einige Banken zudem die Kosten für die Kreditversicherung mit in den Kreditraten. Natürlich ist eine Kreditversicherung für einige Kreditnehmer in verschiedenen Situationen durchaus lohnend, dennoch sollten die Preise auch vor dem Abschluss einer Versicherung verglichen werden. Nicht selten kann eine konventionelle Lebens- oder Berufsunfähigkeit die gleichen Risiken decken, und zwar zu günstigeren Preisen.