Wie verbindlich ist eine Kreditanfrage?

Bevor man bei einem Kreditinstitut einen Kreditvertrag unterschreibt, sollte man die Konditionen der Anbieter auf jeden Fall genaustens miteinander vergleichen. Denn gerade zwischen Banken mit Filialgeschäft und Internetanbietern kann der Kunde bei der Höhe der Zinsen den einen oder anderen Euro sparen. Zudem hat er bei Onlinekrediten die Möglichkeit, auf der Homepage des jeweiligen Anbieters selbst seinen Wunschkredit zusammenzustellen, bevor er seine Kreditanfrage abschickt.

So ist es möglich, die monatliche Rate an die Laufzeit ebenso anzupassen, wie die Berechnung des maximalen Kreditbetrages bei einer vorgegebenen Rate und kurzer Laufzeit. Allerdings ist mit dem Abschicken des selbst errechneten Kredites die Annahme noch nicht garantiert. Der Anbieter prüft die Angaben und kann bei negativer Bonität den Antrag auch ablehnen. Aber auch der Antragsteller ist nicht verpflichtet, die Kreditanfrage, die im Normalfall schon positiv beschieden wird, anzunehmen.

Wie bei jedem Rechtsgeschäft hat er die Möglichkeit, binnen einer festgelegten Frist den bewilligten Kredit doch nicht in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung muss dem Anbieter mitgeteilt werden; sie bedarf keiner näheren Begründung. Das gilt im übrigen auch für Kreditverträge, die bei einer Kreditfiliale vor dem Kundenberater abgeschlossen wurden. Zwar wird im Regelfall bereits in dem Gespräch über die Aussichten der Kreditgewährung gesprochen, der Kunde hat aber auch danach immer noch die Möglichkeit, von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.

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