Dispo- und Rahmenkredit Vergleich

Dispokredite werden von den Banken heute meist sehr großzügig vergeben. Sie werden in der Regel bereits bei der Kontoeröffnung eingepflegt und können sofort vom Kunden in Anspruch genommen werden.

Beliebt ist der Dispositionskredit vor allem deshalb, weil dieser, wenn er einmal eingerichtet wurde, jederzeit wieder in Anspruch genommen werden kann. Feste Rückzahlungssummen sind ebenfalls nicht einzuplanen, denn die Tilgung erfolgt durch laufende Gehaltseingänge. Obwohl der Dispositionskredit als Liquiditätsreserve so beliebt ist, wollen ihn viele Kunden nicht nutzen, da diese Kreditart mit sehr hohen Zinsen verbunden ist. Daher bieten zwischenzeitlich viele Banken Rahmenkredite an, die mit Dispositionskrediten vergleichbar sind. Die Einrichtung dieser Rahmenkredite erfolgt jedoch auf einem separaten Konto, das Girokonto wird somit nicht beansprucht.

Die Höhe des Rahmenkredites richtet sich auch nicht nach den monatlichen Gehaltseingängen, sondern nach der Bonität des Kreditnehmers. Je nach Kreditnehmer können so Summen zwischen 3.000 – 40.000 Euro eingerichtet werden, je nach Anbieter. Einzig Tchibo bietet einen Rahmenkredit, den Kunden schon ab 250 Euro nutzen können. Ebenso wie der Dispositionskredit ist auch der Rahmenkredit immer verfügbar, ein Antrag für die Inanspruchnahme muss nicht mehr gestellt werden. Ein Unterschied sind jedoch die deutlich geringeren Zinssätze, die oft nicht einmal 10% p.A. betragen.

Rahmenkredite im Test

Auch in Bezug auf die Rückzahlung weist der Rahmenkredit Unterschiede auf, denn bei ihm ist der Kreditnehmer zur Tilgung verpflichtet. Die Höhe orientiert sich an der Inanspruchnahme, also z.B. 2% der genutzten Kreditsumme.