Weihnachten mit einem Abrufkredit finanzieren

Sollten Weihnachtsgeschenke über einen Kredit finanziert werden? Diese Frage lässt sich nicht pauschalisiert mit Ja oder Nein beantworten. Auf jeden Fall ist von Seiten der Verbraucher zu beachten, dass sie sich finanziell nicht übernehmen. Wer über das Jahr keine Rücklagen für Weihnachtsgeschenke gebildet hat und kein Weihnachtsgeld bekommt, der wird wohl oder übel, wenn er seine Lieben beschenken möchte, einen Kredit aufnehmen.

Aber das muss kein Ratenkredit mit fester Laufzeit und festen Raten sein und auch der Dispositionskredit kann geschont werden. Einige Banken bieten als ideale Lösung für kurzfristige zusätzliche Ausgaben einen sogenannten Abrufkredit an.

Dieser funktioniert wie der Dispo, ist aber nicht an die Führung des Girokontos im selben Haus gekoppelt und wird zu besseren Konditionen angeboten. Während der Verbraucher bei der Inanspruchnahme des Dispositionskredites etwa 13 Prozent Zinsen bezahlt, fallen für den Abrufkredit bei den günstigsten Anbietern nur um die 8 Prozent an. Allerdings halten diese Art von Kredit nicht alle Banken vor.

Über das Internet kann einfach nach Anbietern recherchiert werden. Beim Abrufkredit, der keine Bearbeitungs- und Bereitstellungsgebühren kostet, zahlen die Kunden nur Zinsen auf den in Anspruch genommenen Betrag. Zur Rückzahlung sind kleine Raten vorgeschrieben, aber im Prinzip wählt der Kunde, wie viel er monatlich zurückzahlen möchte.

Mit einem günstigen Abrufkredit im Rücken kann die Weihnachtsshoppingtour beginnen und es muss auch nicht mehr unbedingt auf den Preis der Geschenke geachtet werden.