Kosten der Kreditaufnahme

Die Kosten, die durch eine Kreditaufnahme entstehen, hängen von der Art des Kredites und den Konditionen der Bank ab. Die Zinsen für die Nutzung der Finanzierungsmittel werden in Prozent des nominalen Kreditbetrages angegeben und hängen von den Gegebenheiten am Kapitalmarkt ab.

In Zeiten eines hohen Zinsniveaus unterliegen Kapitalanlagen und Kredite einer hohen Verzinsung, wodurch Finanzierungen kostspielig werden können. Bei einem niedrigen Zinsniveau werden Kapitalanlagen und Kredite nur gering verzinst, sodass eine Kreditaufnahme lohnenswerter ist und der Kreditnehmer eine geringere finanzielle Belastung trägt.

In welchem Umfang der Kreditnehmer von Schwankungen des Zinsniveaus betroffen ist hängt ausserdem von der vereinbarten Zinsvariante ab. Zur Auswahl steht eine variable, begrenzt variable und eine vollkommen feste Zinsvereinbarung.

Weitere Kosten können für die Beschaffung und Bereitstellung der Kreditmittel in Rechnung gestellt werden. Je nach Anbieter und Art des Kredites beträgt die Gebühr zwischen 2% und 5% des Kreditbetrages und wird entweder zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses belastet, oder durch die laufenden Raten beglichen. Ein Vergleich der verschiedenen Finanzierungsangebote ist in jedem Fall lohnenswert, da vor allem Direktbanken besonders günstige Konditionen bieten.

Darüber hinaus können Kosten für die Einrichtung der Kreditsicherheit anfallen, sofern die Bank eine solche Absicherung verlangt. Wird beispielsweise eine Grundschuld als Kreditsicherheit gewählt, trägt der Kreditnehmer die Kosten für die Bestellung des Notars und die Eintragung der Grundpfandrechte.