Was ist ein Dispokredit?

Der Dispokredit zählt zu den am häufigsten in Anspruch genommenen Darlehensarten überhaupt. Bei diesem werden vom Kunden seitens der Bank keine Sicherheiten, außer einem regelmäßigen Gehaltseingang, verlangt.

Zudem hat der Kunde den Vorteil, dass er keine bestimmte Summe in Anspruch nehmen und dann auch für diese Summe Zinsen zahlen muss. Vielmehr kann er innerhalb eines festgelegten Rahmens frei entscheiden, ob und in welcher Höhe er den zugesagten Kredit nutzen möchte. Das Darlehen wird dem Kunden also zur freien Disposition zur Verfügung gestellt, daher auch der Name Dispositions- bzw. abgekürzt Dispokredit.

Auch wenn der Dispokredit recht einfach zu erhalten und zu nutzen ist, so ist er für den Kreditnehmer vom Kreditzins her dennoch einer der teuersten Kredite überhaupt. Durchschnittlich zahlt man als Kunde je nach Anbieter einen Zinssatz von 9-12 Prozent für die Inanspruchnahme des Dispos.

Auf der anderen Seite besteht der Vorteil allerdings darin, dass man nur für den wirklich in Anspruch genommenen Kreditbetrag die Zinsen zu zahlen hat und nicht, wie beispielsweise bei einem Ratenkredit, immer auf die volle Darlehenssumme, auch wenn diese bereits teilweise getilgt wurde.

Wie bereits erwähnt, werden außer dem Gehaltseingang keine Sicherheiten benötigt, um einen Dispokredit erhalten zu können. Die Höhe ist relativ frei zu vereinbaren, beschränkt sich oftmals aber auf das dreifache Monatsgehalt.