Autokredit Bürgen

Autos werden in Deutschland in der Regel bei einem Neukauf finanziert. Dies ist recht einfach und wird meist über eine Bank abgewickelt, die dem Autohaus angeschlossen ist.

Allerdings wird bei bonitätsschwachen Autokäufern für den Autokredit ein Bürge gefordert, der im Falle einer Nichtzahlung belangt werden kann. Aus diesem Grund sollte man diesen Bürgen sehr gründlich auswählen und die Vor- und Nachteile genauestens abwägen. Ein neues Auto kostet heutzutage sehr viel Geld. Dementsprechend hoch ist der Autokredit, der für die benötigte Finanzierung aufgenommen werden muss. Sucht man hierfür einen Bürgen, so sollte man sich von Anfang an darüber im Klaren sein, was man diesem zumutet.

Denn ein Autokredit über 20.000 oder gar 30.000 Euro ist eine große Bürde. Kann man als Kreditnehmer die monatlichen Raten nicht mehr bezahlen, wird sofort der Bürge zur Kasse gebeten. Er haftet dann im vollen Umfang für die noch ausstehenden Verbindlichkeiten gegenüber der kreditgebenden Bank.

Autokredit und Bürgen mittels Restschuldversicherung absichern

Aus diesem Grund ist es ratsam, die Finanzierung des Autos nicht nur durch einen guten Bürgen abzusichern, sondern auch durch eine Restschuldversicherung. Kann man als Kreditnehmer durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder gar plötzlichen Tod den Autokredit nicht mehr bedienen, so würde die Versicherung einspringen und der Bürge hätte weniger zu befürchten. Einen Aspekt, den man immer bedenken sollte und der in jede gute Finanzierung über höhere Summen einfließen muss. Damit man das neue Auto auch in vollen Zügen genießen kann und keine Angst bezüglich der eigenen Zukunft und der Zukunft des Bürgen haben muss.

Denn eines sollte man bedenken: Der Bürge verpflichtet sich freiwillig zur Unterstützung und kann nichts dafür, wenn man selbst in eine finanzielle Notsituation gerät. Diesen dann auch so gut wie möglich abzusichern sollte eine Selbstverständlichkeit für seine Hilfe sein.