Wo bekommt man Hilfe bei Schulden?

Das Leben auf Pump ist heute nichts Ungewöhnliches mehr. Viele Verbraucher erfüllen sich ihre Konsumwünsche, ohne dass sie über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. Sie nehmen die Kreditangebote in Anspruch, die ihnen von den Banken gemacht werden.

Erst sparen und dann kaufen passt nicht in die heutige Zeit und so kommt es immer häufiger vor, dass Menschen sich überschulden, weil sie einfach zu viele Kredite aufgenommen haben und dabei den Überblick über die einzelnen Ratenverpflichtungen verlieren. Problematisch wird das insbesondere dann, wenn sich die Einkommensverhältnisse durch Scheidung, Tod des Ehepartners oder den Verlust des Arbeitsplatzes drastisch verändern. Plötzlich können die aufgenommenen Verpflichtungen nicht mehr in vollem Umfang getilgt werden.

Viele Schuldner machen dann den Fehler, dass sie einen neuen Kredit aufnehmen, um damit ein Loch zu stopfen. Dies führt letztlich aber nur noch tiefer in die Verschuldung, da gerade solche Personen oft viel zu überteuerte Kredite aufnehmen. Von einer Überschuldung ist immer dann die Rede, wenn das monatliche Einkommen nicht mehr ausreicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken und gleichzeitig alle Verbindlichkeiten zu begleichen.

Gut beraten sind Schuldner immer dann, wenn sie die Misere erkennen und rechtzeitig die Hilfe einer Schuldnerberatung in Anspruch nehmen. Schuldnerberater kennen sich bestens aus und sind oft in der Lage, zwischen Schuldnern und Gläubigern zu vermitteln. In manchen Fällen gelingt es, die private Insolvenz zu vermeiden.