Konsumkredite – Pro und Contra

In den meisten Fällen sind es bestimmte Investitionen oder Konsumwünsche, die Kunden dazu bringen, einen Kredit aufzunehmen. Nicht immer ist eine Kreditaufnahme unbedingt notwendig, von daher stellen sich sicherlich einige Kunden auch die Frage, was eigentlich für oder gegen die Aufnahme von Konsumkrediten spricht.

Ein wichtiger Aspekt, um diese Frage beantworten zu können, ist zu ergründen, aus welchen Motiven man ein Darlehen aufnimmt. Hier kann man hauptsächlich zwischen zwei Gründen unterscheiden, nämlich zum einen, um Investitionen zu tätigen. Dieses Motiv trifft fast ausschließlich auf Geschäftskunden zu. Zum anderen lebt ein sehr großer Teil des Kreditgeschäftes mit Privatkunden davon, dass sich die Kreditnehmer bestimmte Konsumwünsche erfüllen möchten wie z.B. Einrichtungsgegenstände, Autos oder Elektronik-Artikel.

Für den Konsumkredit aus Kundensicht spricht natürlich, dass der Kunde sich den Wunsch sofort erfüllen kann, statt erst darauf hin sparen zu müssen. Man fühlt sich daher finanziell unabhängig, weil man sich auch Dinge leisten kann, für die man normalerweise zum jetzigen Zeitpunkt kein ausreichendes Kapital zur Verfügung hätte.

Gegen die Aufnahme von Konsumkrediten sprechen die Kosten. Der Kreditnehmer zahlt im Durchschnitt sieben bis neuen Prozent an Kreditzinsen pro Jahr. Bei einer Darlehenssumme von 10.000 Euro, die man in einer Laufzeit von 3 Jahren zurück zahlt, wären das insgesamt Kreditkosten von ca. 2.400 Euro, also fast ein Viertel der gesamten Darlehenssumme.