Teure Ratenkredite schon nach sechs Monaten ablösen

Wer seine Wünsche per Kredit finanziert hat, ist trotz der mit der Bank vereinbarten Laufzeit von einigen Jahren hieran nicht gebunden. Der Gesetzgeber sieht vielmehr die Möglichkeit der vorzeitigen Kündigung vor, die Kündigungsfrist bei Ratenkrediten beträgt bei allen Anbietern drei Monate. Es ist jedoch darauf zu achten, dass eine Kündigung meist erst nach sechs Monaten ab Vertragsabschluss möglich ist, sodass die Kreditablösung frühestens nach neun Monaten erfolgen kann.

Können oder wollen Kreditnehmer diese Kündigungsfrist nicht einhalten, ist alternativ die vorzeitige Kündigung unter Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Durch die Kündigung von Ratenkrediten können Kreditnehmer andere, teure Ratenkredite, die Zinssätze im prozentual zweistelligen Bereich aufweisen, durch günstigere Kredite ablösen. Diese günstigeren Kredite werden beispielsweise von der Credit Europe oder der CreditPlus Bank angeboten, wobei deren Zinssätze von der Bonität des Kreditnehmers abhängig sind. Aber auch die TARGOBANK bietet durch ihre günstigen Online Kredite eine gute Alternative zu den teuren Krediten der Filialbanken.

Wird ein Ratenkredit gekündigt, beispielsweise um ihn durch einen günstigeren Kredit ablösen zu können, wird die Bank den zum Kündigungstermin noch offenen Kreditbetrag fällig stellen, der dann vom Kreditnehmer oder aber der neuen Bank überwiesen wird. Kosten für die Kündigung fallen dabei nicht an. Da die Zinskosten beim Ratenkredit bereits bei Vertragsabschluss berechnet und auf die Kreditsumme aufgeschlagen werden, erfolgt bei Kündigung eine Rückrechnung der Zinsbeträge.

Wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen, werden die anteilig auf die Restlaufzeit fallenden Kosten durch das Versicherungsunternehmen ebenfalls erstattet. Lediglich die Bearbeitungsgebühr, die einige Prozentpunkte der Kreditsumme betragen kann und in einer Summe bei Vertragsabschluss fällig wird, kann nicht erstattet werden.