Kreditzinsen im Vergleich

Einige Kreditarten sind den meisten Kunden sicherlich bereits bekannt, andere sind eher selten und somit noch nicht besonders verbreitet. Zu den bekanntesten und am meisten genutzten Darlehensarten zählen der Dispositionskredit, der Ratenkredit und das Hypothekendarlehen.

Der Dispositionskredit wird dem Kunden auf dem Girokonto zur Verfügung gestellt. Beim Dispositionskredit handelt es sich um eine zugesagte Kreditlinie, die der Kontoinhaber je nach Bedarf in Anspruch nehmen kann. Mit durchschnittlich ca. 11-14 Prozent zu zahlenden Sollzinsen gehört der Dispokredit allerdings zu den teuersten Kreditarten überhaupt. Die Höhe ist nicht festgelegt, allerdings gilt das dreifache Monatsgehalt als Richtlinie.

Dagegen wird der Ratenkredit über eine festgelegte Darlehenssumme abgeschlossen. Zudem erfolgt im Gegensatz zum Dispositionskredit eine kontinuierliche Rückzahlung der Darlehensschuld in monatlichen Raten. Von den Zinsen her, ist der Ratenkredit etwas günstiger als der Dispokredit. Die Ratenkreditzinsen liegen durchschnittlich bei 9-12 Prozent pro Jahr.

Besonders günstig ist das Hypothekendarlehen, da es sich hierbei um einen sehr langfristigen Kredit handelt. So lag in den letzten 10 Jahren der Durchschnittszinssatz für Hypothekendarlehen bei rund 5%. Verwendet wird das Hypothekendarlehen so gut wie ausschließlich im Rahmen einer Baufinanzierung.

Bei der Zinsgestaltung kann der Kreditnehmer zwischen einer Festzinsvereinbarung und einem variablen Zinssatz wählen. Laufzeiten von bis zu 30 Jahren sind im Rahmen des Hypothekendarlehens durchaus üblich, genauso wie die Eintragung einer Grundschuld zu Gunsten des Kreditgebers als Kreditsicherheit.