Autokredit: Die Drei-Wege-Finanzierung

Statistiken zufolge sind drei von vier Autokäufern Kunden, die ihr neues Fahrzeug im Rahmen einer Finanzierung erwerben. Dafür gibt es immer interessante Aktionen bei den Vertragshändlern, die mit den Autobanken der Herstellerkonzerne zusammenarbeiten.

Ein attraktives Finanzprodukt ist die sogenannte Drei-Wege-Finanzierung, für die sich immerhin fast die Hälfte aller Kunden, die eine Autofinanzierung beanspruchen, mittlerweile auch entscheiden. Die Drei-Wege-Finanzierung ist erst in den letzten Jahren bei den Kunden populär geworden, obwohl es diese Art der Autofinanzierung bei den Autobanken schon länger gibt. Früher wurden diese Varianten Stockraten-, Schlussraten- oder Ballonfinanzierung genannt. Für ältere Gebrauchte ist diese Finanzierungsart jedoch ungeeignet.

Im Rahmen der Drei-Wege-Finanzierung trifft der Kunde die Entscheidung, ob er das Auto kauft, weiter finanziert oder dem Händler wieder auf den Hof stellt, erst am Ende der Laufzeit des Kreditvertrages. Diese Art zu finanzieren ist bei den Kunden so beliebt, weil die monatliche Ratenbelastung in etwas nur halb so hoch ist, wie bei den traditionellen Kreditverträgen. Das liegt daran, dass am Ende der Finanzierung die Schlussrate steht, die in etwa dem Restwert des Fahrzeugs zu diesem Zeitpunkt entspricht. Je kürzer die gewählte Laufzeit für den Kredit war, desto höher ist die Schlussrate.

Die Drei-Wege-Finanzierung ermöglicht auch Kunden, die monatlich nur über ein kleineres freies Budget für die Raten verfügen, einen Neuwagen zu erwerben. Für einen Kleinwagen kann die Finanzierung durchaus so gestaltet werden, dass mit einer Anzahlung von 20% und der Schlussrate nur eine monatliche Belastung, sprich Rate, von 50,00 Euro steht. Mit solch niedrigen Raten lässt sich auch der Zweitwagen für die Ehefrau günstig finanzieren.